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Slytherene's · Magical · Menagerie


Im Wintersonnenlicht

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Jeder Deutsche isst mehr als 1000 Tiere

Jeder Bundesbürger verspeist statistisch in seinem Leben das Fleisch von 1094 Tieren. Demnach isst jeder Bundesbürger im Schnitt vier Kühe oder Kälber, vier Schafe, zwölf Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 945 Hühner. (Quelle: Fleischwirtschaft 11/2009)

Hinzu kommen Fische und Meerestiere, darunter auch elend erstickte, von Aussterben bedrohte Schildkröten und Delphine, die man sich wegen der Fangmethoden zusätzlich zurechnen lassen muss, selbst wenn man sie nicht direkt isst.

Da muss sich der Fleischfresser fragen lassen, ob das „Komfortverhalten“ des Fleischkonsums (rein gesundheitlich geht es locker auch ohne) all diese verlorenen Leben wert ist.

Wer da noch mit Genuss in Steak oder Burger beißt, ist gefühlskalt.

Um einen der hellsten Köpfe unserer Zeit zu zitieren, nämlich Theodor W. Adorno (1903-1969), Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker:

„Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.“

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Eine  (zwei) sehr subjektive Filmkritik(en)

 

Die Kinokarte konnte ich mir vor ein paar Monaten nicht leisten, nicht finanziell, mehr zeitlich. Jetzt stand mal wieder ein DVD-Abend an (im Doppelpack, weil kranker Freund und bescheidenes TV-Programm), und so lieh ich mir „Biss zum Morgengrauen“ aus.

GAH!!!

Das war der ödeste Film, der mir seit „Dead Man“ begegnet ist. Und ich mach das nicht an irgendwelchen unmodernen Frauenbildern fest, sondern einfach an mangelndem Unterhaltungswert.

Von 90 Minuten waren vielleicht 10 brauchbar, nämlich die, in denen ein bisschen Action herrschte. Ich habe nichts gegen Romantik, aber zwischenzeitlich dachte ich, wenn Bella Edward noch einmal anschmachtet, wenn er ihr nur noch einen einzigen dieser waidwunden Blicke zuwirft, landet mein Glas im Fernseher.

 

Zugegeben, Bella ist brilliant gecastet, ein wirklich apartes Mädel, aber damit hat es sich auch schon. Angefangen von dem lächerlich maskenhaften Aussehen von Carlisle über die wie eine schlechte Audrey Tautou-Kopie wirkende Alice bis zu  - oh Jammer! – der verpassten Chance, aus dem Duell zwischen Edward und dem Tracker etwas Großes, Atemberaubendes zu machen (z.B. indem die Figur des Gegenspielers charismatischer besetzt wird), war das Ding eine einzige Enttäuschung.

 

Ich hätte nie gedacht, dass ich das Folgende angesichts der gruselig schlechten literarischen Vorlage einmal schreiben würde, aber: Das Buch war besser.

Für die Verfilmung des 2. Teils werde ich jedenfalls nicht einmal 1,75 € in der Mediathek ausgeben.

 

Trost: Der zweite Film war „Brügge sehen und sterben“, von vorne bis hinten fantastisch, neu, nie gesehen, voll schwarzem Humor und grotesker Wendungen. Perfektes europäisches Kino, mit einem Ralph Fiennes (besser bekannt als Lord Voldemort…hihi) in Hochform. Böse, böser, Harry (so heißt er pikanterweise in der Rolle als skrupelloser, aber prinzipientreuer Gangster). Und das vor makelloser belgischer Mittelalterkulisse inklusive dem Blut Christi, und mit einem Iren, der Belgierwitze erzählt, um eine Belgierin anzubaggern.

 

Zitat: „Wofür ist Belgien berühmt? Kinderschänder und Schokolade. Und die Schokolade haben sie nur, um an die Kinder heran zu kommen.“

 

Nein, politisch nicht korrekt. (Es werden auch Kleinwüchsige beleidigt und verprügelt.) Sehr boshaft. Aber extrem gut. Eine rabenschwarze Gangsterkomödie.

Diesen Film kann man guten Gewissens allen über 16 empfehlen, die Unterhaltung mit echtem Biss bevorzugen.


Heimat:
Bremen
Stimmung:
amused amused
Derzeit im Ohr:
Apocalyptica "Path"
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What's your favorite thing to order for takeout (or takeaway)?

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Gemüse Vindaloo mit Extra-Curry Sauce und Naan. Leider jetzt nicht mehr zum mitnehmen, sondern nur noch zum Selberkochen (mein Lieblings-Inder ist pleite...an mir lag's nicht.
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Talia ante portas

 

Es ist geschafft! Meine Wolfsprinzessin ist mitsamt Exposé und meinem Kurzlebenslauf (wofür brauchen die den wohl?) und der Liste meiner bisherigen Veröffentlichungen (immerhin in renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften, nur eben keine Belletristik) auf dem Weg zum Heyne-Verlag.

 

„Schreiben Sie einen magischen Bestseller!“ lautete die Aufforderung auf der Homepage des Verlags.

 

Mach ich doch glatt!

 

Ihr müsst ihn nur noch drucken und vermarkten, liebe Heyne-Leute ;-)

 

Warten wir also ab, ob die Wolfsprinzessin und ihr Augenklappe tragender Nebelelf erfolgreicher sind als Tierärztin Harriet James und ihr potenter Werwolf.

 

Betrachtet man das Ganze nüchtern, ist es ein bisschen wie Lottospielen. Mit ca. 7 € Druckkosten, 3 € für eine ordentliche Papp-Mappe und 2,20 € Porto ist der Einsatz ähnlich hoch, die Gewinnchance ist vermutlich zumindest rechnerisch größer (beim Lotto 1 : 28 Mio), allerdings ist der Jackpot auch eine oder zwei Nummern kleiner.

Wie bei jedem Glücksspiel sollte man mit einer guten Portion Optimismus und Frohsinn herangehen. Ich jedenfalls tue das.

Falls es nicht klappt, meinen Traumjob Tierärztin nimmt mir keiner, und andere Verlage haben auch noch Lektoren ;-)

 


Heimat:
bei Bremen (noch!)
Stimmung:
optimistic optimistic
Derzeit im Ohr:
Nightwish: 7 days to the wolves
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Jede/r von Euch, die schon einmal im Süden im Urlaub war, kennt das Problem: Rund um die Hotels leben oder vegetieren vielmehr ganze Rudel von heimatlosen Hunden. Von den Einheimischen oft bestenfalls geduldet, von mitleidigen Touristen gefüttert, findet gelegentlich der eine oder andere von ihnen das große Glück und ein neues Zuhause in Deutschland. Für alle anderen heißt es im Winter: Hungern! Wenn nicht gar Eingefangen werden und Vergast werden!
 
Neben dem Hunger haben die Tiere, die auf der Straße leben, aber auch noch Probleme mit Parasiten und Krankheiten. Würmer im Bauch tun weh, Tollwut gefährdet die Bevölkerung und die ungehemmte Vermehrung potenziert das Elend.
 
Geld für Projekte, die diesen Tieren helfen, fließt nur aus privaten Spenden.
EBEN DAS SOLL SICH JETZT ÄNDERN!
 
Die hessische Tierschutzbeauftrage, Dr. Madeleine Martin, engagiert sich in Brüssel dafür, dass Gelder der EU in solche Projekte fließen und die rechtliche Verantwortung für diese Tiere auch formal auf die EU übergeht.
 
Dabei können wir ihr helfen! Unterzeichnet die anliegende Petition des ‚Bundes gegen den Missbrauch der Tiere’ und schickt oder faxt den unterschriebenen Brief an TASSO.
 
 
 
 
 Straßenhunde in Südeuropa (Bilder: © bmt)
 
Beeilt Euch, denn bis 02.10.2008 müssen die Unterschriften vorliegen. Am 04.10.2008 werden sie in Brüssel an die EU-Kommission übergeben. Danke an alle von Euch, die mithelfen, Tierleid zu verhindern.

Jede Unterschrift ist ein Hoffnungsschimmer für Europas Straßenhunde!
 
Wer noch mehr Hintergrundinformationen möchte: Hier geht es zur Seite des Bund gegen den Missbrauch der Tiere – bmt: 
Heimat:
Office
Stimmung:
busy busy
Derzeit im Ohr:
keine erlaubt :-(
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Die Zeit ist gekommen!

Das 20. WOA nähert sich mit großen Schritten, der Vorverkauf hat begonnen.

 

Zum Jubiläum der weltweit größten Heavy Metall Festivals wäre ich gerne dabei.

 

Allerdings - alleine macht es keinen Spaß! Nachdem mein Freund sich angesichts meiner Pläne nur müde an die Stirn getippt hat und mein Sohn (mit 15 Jahren immerhin langsam im Wacken-tauglichen Alter) etwas von "lieber zu den Wagner Festspielen nach Bayreuth" murmelte, wurde mir klar:





I stand alone!






Meine Familie, über Jahre sorgsam gehegt und gepflegt, für die ich stundenlange Anmärsche ins Weserstadion und kneifende Pumps in der Oper in Kauf genommen habe, und beides nicht nur einmal, läßt mich im Regen stehen.





Meine Freunde winken müde ab: Da wird Pink Floyd bevorzugt oder mittelalterliches Geklampfe.




Dabei tobt hier das wahre Leben!






 






Louder than hell - kann das denn niemand mehr locken?



Habt Ihr alle beschlossen, dass ich ab 40 nur noch Grieg und Mozart hören darf? Oder gibt es unter den Fangirls hier doch noch eine, die Lust auf Nightwish, Axel Rudi Pell und Apocalyptica hat?



Übrigens: Auch für sportliche Herausforderungen wird Wacken 2008 sicher sorgen ;-) (siehe anliegender Link) 




www.youtube.com/watch


Beste Grüße

Eure Slytherene

Heimat:
Bremen
Stimmung:
mischievous mischievous
Derzeit im Ohr:
Nightwish: I stand alone
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Es geschieht jeden Tag: Kreuz und quer durch Europa rasseln die LKW, die an der Seite offen sind, man sieht auf der Autobahn oft die Gitter und ab und an ein herausgestrecktes Schwänzchen, wehende Ohren oder man sieht die Blicke der Tiere, deren letzter Weg zu einem der europäischen Großschlachthöfe führt. Tötungsfabriken, und glaubt mir, das ist keine überzogene Darstellung, denn als Tierärztin mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung in der Fleischhygiene und im Tierschutz bin ich vom Fach.
Im September (also in drei Wochen) ist es wieder soweit: Europas Minister setzen sich zusammen, um über die Länge der zukünftig erlaubten Transportdauer zu entscheiden. Sie entscheiden darüber, ob zukünftig internationale Transporte auf 8 Stunden beschränkt werden sollen. Das ist immer noch lang, aber selbst wenn im Sommer die Tränke ausfällt (was oft geschieht), überstehen die Tiere dann diese Prozedur.
"Da kann man nichts machen, lange quälende Transporte, das ist eben so", glaubt Ihr? Nun, ich denke, man kann etwas tun. Und viele andere denken auch so. Deswegen habe ich Euch hier einen Musterbrief an unseren Minister Seehofer, der sich eigentlich um Tierschutz kümmern müsste, beigefügt. Erstellt von "Menschen für Tierrechte e.V. - Verband der Tierversuchsgegner". Schickt diesen Brief bitte recht zahlreich nach Berlin, denn nur ein Chor mit vielen Stimmen vermag sich gegenüber den übermächtigen Lobbys der Agrar- und Fleischindustrie Gehör zu verschaffen.


Herzlichst,

Eure Slytherene


Text des Briefes:

Bundesminister Horst Seehofer
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
11055 Berlin

Poststelle@bmelv.bund.de



Sehr geehrter Herr Bundesminister,

bei der geplanten Überarbeitung der bestehenden Tiertransport-Verordnung (EG) 1/2005 macht die EU-Kommission mehrere Vorschläge: Beibehaltung des Status quo, Erarbeitung lediglich von Leitlinien, absolute Begrenzung auf acht Stunden, Transportzeiten je nach Tierart und Alter, Verbleiben der Tiere auf dem Lkw während der Ruhezeiten der Fahrer.

Nur durch eine absolute zeitliche Begrenzung der Transportzeiten auf höchstens acht Stunden besteht jedoch die Chance, unerträgliche Leiden der Tiere zu verhindern und die Transporte wirksam zu kontrollieren.

Sehr geehrter Herr Bundesminister, kaum ein Tierschutzthema macht die Menschen so betroffen wie Berichte von erschöpften und verletzten Tieren auf den endlosen Transporten quer durch Europa. Bitte setzen Sie sich daher für eine absolute zeitliche Begrenzung der Tiertransporte ein! Diese sollte für »Schlachttiere« maximal vier Stunden und für »Nutz-« und »Zuchttiere« acht Stunden betragen.

Mit freundlichen Grüßen


Heimat:
Bremen
Stimmung:
aggravated aggravated
Derzeit im Ohr:
AC/DC
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Hallo, meine Lieben,

ja, ich weiß, es ist etwas still um mich geworden. Aber ab und an braucht eine Künstlerin auch mal kreative Ruhephasen. Außerdem haben mich das Projekt in Sarajevo und die „Schattennacht“ ziemlich beschäftigt.

Nach Eurem tollen Feedback für mein letztes Romanprojekt „Der Wolf auf der Hintertreppe“ habe ich ernsthaft mit einem neuen Buch begonnen.


Wieder geht es um Werwölfe, genauer, eine Gestaltwandlerin, doch diesmal spielen auch die eleganten, aber grausamen Nebelelfen eine tragende Rolle. Zusammen mit den blutrünstigen Nokturnen des Schwarzen Fürsten Krattakk überfallen sie das scheinbar so friedliche Viridien. Dunkle Wolken brauen sich über dem Reich König Laviens zusammen. Doch als die finsteren Krieger seine Tochter Talia verschleppen, begehen sie einen Fehler. Denn die Jungfrau ist nicht so hilflos, wie es scheint, und der kühle General Abraxas verstrickt sich zunehmend in Widersprüche und muss am Ende seine gesamte Magie aufbieten, um das Netz aus Intrigen und Bosheit zu durchtrennen, dass ihn und die viridianische Wolfswandlerin umzieht.


      

Soweit der Klappentext. ;-)  



Wer die patente Harriet James aus dem „Hintertreppenwolf“ mochte, und wer eine Vorliebe für ambivalente Charaktere á la Severus Snape hat, der wird auch in diesem Projekt bestens unterhalten werden.


Wie immer wird es einen Soundtrack zu diesem Roman geben, und dieses Mal ist ein cooler Mix aus Klassik (Brahms, Schumann) und Heavy Metall (Axel Rudi Pell, Apocalyptica) angedacht.

Links zu den beiden Bands (die klassischen Komponisten setze ich als bekannt voraus) findet Ihr hier:


 Axel Rudi Pell - The Magic Tavern

Apocalyptica

 

Ich bin sehr glücklich, wieder etwas Neues schreiben zu können und werde Euch über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.


Eure Slytherene

                  



 

Heimat:
Bremen, wo sonst?
Stimmung:
artistic artistic
Derzeit im Ohr:
ARP - Masquerade Ball
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Sarajevo – zum Zweiten

 

 

Letzte Woche war es wieder soweit. Meine Arbeit in Sarajevo, im letzten Jahr begonnen, konnte fortgesetzt werden.

Nachdem ich letztes Mal eine Evaluation der Milchindustrie für die Europäische Union durchgeführt hatte, stand diesmal ein Workshop zur Überwachung von Lebensmittelproduzenten auf dem Programm.

 

Noch mehr als letztes Jahr war zu spüren, wie groß der Druck ist, der auf den Menschen dort lastet. Sie müssen Arbeit auf hohem europäischen Niveau leisten, um konkurrenzfähig zu sein, und gleichzeitig ihr Leben organisieren. Bei ähnlichen Preisen wie hier (vielleicht  etwa –25 %) verdient ein Staatsveterinär dort nur ein Viertel dessen, was man hier jeden Monat bekommt. Das bedeutet natürlich, es muss hinzu verdient werden. Insbesondere Energie und Krankenversorgung sind teuer.

Von dem Konflikt unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen habe ich diesmal weniger gespürt als beim letzten Mal. Mit jeden Jahr, das der Krieg weiter zurück liegt, vergisst man wieder ein bisschen – so wurde es mir gesagt.

 

Das  Herz einer waschechten Tierärztin gehört natürlich wie immer auch besonders den Tieren:

Erschrocken haben mich die Zustände im Fleischmarkt. Ich habe mir die Schlachtkörper der Schafe sehr genau angesehen, Bolzenschussspuren gab es nicht. Natürlich könnte man der Illusion anhängen, dass alle Lämmer mit Elektrobetäubung geschlachtet wurden, aber die Wahrheit ist wohl eher, dass sie grausam geschächtet werden. Für diese brutale Tötungsmethode fehlt mir nach wie vor jedes Verständnis. Merlin sei dank ist das Schlachten bei vollem Bewusstsein bei uns in Deutschland (von wenigen bedauerlichen Ausnahmen abgesehen) verboten.

Über 97 % der Bevölkerung lehnen es ab, habe ich gelesen.

 

Herrenlose Hunde, wie man es in südlichen Ländern oft sieht, gab es in Sarajevo gar nicht. Ich habe überhaupt nur wenige Hunde gesehen, die meisten waren eher sehr klein und gehörten modischen Damen, die der Ansicht sind, dass der natürliche Lebensraum eines Pudels Frauchens Handtasche ist.

Auch Katzen gab es nur wenige, vorzugsweise an der großen Moschee, wo sie offenbar geduldet werden. Nach Einbruch der Dunkelheit flitzen sie durch die Altstadt und suchen zwischen den Buden und Lädchen nach Fressbaren, immer darauf bedacht, außerhalb der Reichweite tretender Menschenfüße zu bleiben.

Man konnte genau sehen, bei welchen Ladenbesitzern die Tiere freundlich aufgenommen wurden: Dort waren sie zutraulich und kamen auch zum schmusen.

Dass es nicht besonders geschickt ist, eine herrenlose, sichtlich verwurmte Katze zu streicheln und dann für andere das Essen zuzubereiten, will ich nicht bestreiten.

 

Beeindruckt war ich wie letztes Mal schon von der wunderschönen Altstadt, der unglaublichen Kunstfertigkeit der Silber- und Kupferschmiede und ihrer Geschäftstüchtigkeit und Sprachgewandheit. Egal, ob auf deutsch, englisch, schwedisch oder französisch – wie immer ich auch die Leute ansprach, sie antworteten mir in meiner vermeintlichen Muttersprache. Vor soviel Sprachtalent ziehe ich den Hut!

 

 

Wer mal eine besondere Stadt erleben will: Flüge nach Sarajevo gibt es sehr günstig von allen größeren Flughäfen in Deutschland, und man übernachtet für kleines Geld in den sauberen, zentral gelegenen Hotels der Altstadt, von wo man mit wenigen Schritten in einem bunten, munteren Treiben an der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident eintauchen kann, und das nur eineinhalb Flugstunden von München entfernt.

 

Übrigens: Nicht nur Sarajevo, auch das Land Bosnien Herzegowina ist wunderschön. Malerische Berge und verträumte Täler laden ein zum Wandern und Entdecken (Minenkarten nicht vergessen, Teile des Landes sind immer noch vermint), und im Winter findet man an den Hängen rund um Sarajevo ein tolles Skigebiet.

 

Mein nächstes Projekt führt mich nach Litauen. Auch darauf bin ich schon sehr gespannt. Ich werde hier wieder berichten!

Heimat:
Zuhause - endlich wieder
Stimmung:
busy busy
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Der Kuss

 

Ich schlafe in Deinen Armen ein,

fühl Deine Wärme, Deine Nähe,

Und nie könnte ich froher sein,

Als wenn ich in Deine Augen sehe.

 

Ich liebe Dich von Fuß bis Schopf

die Zärtlichkeit, den klugen Kopf.

 

Wenn Deine Hände mich berühren,

will ich sie immer wieder spüren.

 

Ich freue mich auf jeden Tach,

denn da bist Du und küsst mich wach. 

Tags:
Stimmung:
loved loved
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